01 Aug

Rückblick Juli 2016

Heute Nachmittag werden die 7 weiteren Stationen eingerichtet, sodass alle im Tal gelegenen Gemeinden Liechtensteins mit FreeVeloPoints ausgerüstet sind. Zuvor möchten wir noch ein kleiner Rückblick über den Monat Juli geben:

  • Die Fahrräder wurden 212-mal freigeschaltet
  • Das ergibt einen Durchschnitt von 6.8 Freischaltungen pro Tag
  • Durch die Erfassung der Poststellen zählen wir 47 Standortwechsel

Es ist famos, wie viel mit den orangen Drahteseln pedaliert wurde!  Wir hoffen, dass es so weiter geht und wir freuen uns auf die kommenden Monate, in denen ganz Liechtenstein mit den FreeVeloPoint-Bikes befahren werden kann!

 

23 Jul

Alois und Tschosy in Bendern

Kurz bevor wir die FreeVeloPoints im Unterland, sowie in Balzers eröffnen, verfahren sich Alois und Tschosy nach Bendern. Die Fahrräder wurden sinngemäss dort abgestellt und abgeschlossen. Da sich dort aber noch keine Infotafel befindet und die Anzahl der sich im Umlauf befindenden Fahrräder noch nicht für weitere Stationen ausgelegt sind, wurden die Fahrräder mittlerweile wieder nach Schaan gefahren. Aber was uns diese „Ausreisser“ damit zuflüstern: Es wir Zeit auch im Unterland Stationen zu eröffnen!

In wenigen Tagen ist es soweit und die FreeVeloPoint-Stationen in Bendern, Ruggell, Eschen, Mauren, Schaanwald, Nendeln und Balzers werden in Betrieb genommen.

21 Jul

Mechaniker gesucht!

Um künftig die Fahrräder in Schuss zu halten, möchten wir ein kleines Team von Mechanikern zusammenstellen. Das Mechaniker-Team rückt aus, um Platten zu flicken, Bremsen zu richten und Gangschaltungen wieder fahrtüchtig zu machen.

Beim Mechaniker-Team kann jeder dabei sein, der keine Angst vor Werkzeug und schmierigen Radketten hat. Jede/r freiwillige Mechaniker/in bekommt ein Fahrrad-Repair-Kit und wird von uns regelmässig aus bzw. weitergebildet! Man lernt nicht nur Platten zu reparieren, sondern auch Gangschaltungen einzustellen, Lichter zu installieren, sowie Ketten und Bremsen zu wechseln.

Melde dich und werde Mechaniker: free@velopoint.li

21 Jul

StationswärterInnen gesucht!

An den Standorten Ruggell, Bendern, Eschen, Mauren, Schaanwald, Vaduz und Balzers sind wir auf der Suche nach StationswärterInnen!

Als Stationswart hat man keinen grossen Aufwand. Man macht keine Reparationen, sondern schaut lediglich, ob an der Station alles in Ordnung ist.  Diese Kontrolle wird 1-2-mal wöchentlich durchgeführt. Bei der Kontrolle sind folgende Punkte bei den Fahrrädern / der Station durchzugehen: Reifendruck, Schloss vorhanden, Zustand der Beschriftungen.

StationswärterInnen werden nicht entlöhnt. Jedoch werden wir immer wieder Helferessen organisieren und euch mit kleinen Aufmerksamkeiten überraschen 😉.

Melde dich und werde Stationswärter/in: free@velopoint.li

21 Jul

Mit dem ersten Lohn – Anekdote

Eine ältere Dame spricht mich auf der Strasse an, ob wir noch weitere Fahrräder gebrauchen können. Ich begleitete sie sogleich zu ihrem Haus, wo sie im Keller das Damenrad vorführte. Sie habe das Fahrrad in jungen Jahren mit ihrem ersten Lohn gekauft. Nun würde es schon lange hier unten stehen. Hochachtungsvoll trug ich das Fahrrad aus dem Keller und bedankte mich herzlichst. Auf dass es noch viele Jahre seinen Dienst erweisen darf und strampelfreudige Nutzer durchs‘ Ländle gondelt.

01 Jul

Helfer gesucht!

Der FreeVeloPoint ist auf die Mithilfe von freiwilligen Helfern angewiesen. An jeder Station gibt es Stationswärter/innen, welche regelmässig an den Stationen nach dem rechten sehen. Das Mechaniker-Team hält die Fahrräder in Schuss.

Der bzw. die Stationswärter/in ist verantwortlich für eine Fahrradstation und sieht dort mind. zweimal wöchentlich nach dem Rechten. Er bzw. sie muss nichts reparieren, sondern gibt dem FreeVeloPoint lediglich Rückmeldungen zu eventuellen Defekten und Dringlichkeiten an der Station oder den Fahrrädern.

Das Mechaniker-Team besteht aus freiwilligen Menschen, welche die Fahrräder des FreeVeloPoints im Schuss halten. Sie rücken aus, um Platten zu flicken, Bremsen zu richten und Gangschaltungen wieder fahrtüchtig zu machen.

Mehr Infos findest du in der Rubrik freiwillige Helfer.

25 Jun

Philomena am Rhein – Anekdote

Als ich vergangenen Donnerstag auf dem Rheindamm unter strahlend blauem Himmel nach Triesen radelte, sah ich neben einer Bank ein Fahrrad stehen. Es war Philomena, die schon seit 5 Tagen von den täglichen Kontrollen der Post nicht mehr erfasst wurde. Sie war abgeschlossen, sah tadellos aus und war dem Anschein nach in Benutzung. Auf der Bank neben dem Fahrrad lag ein T-shirt, was den Verdacht bekräftigte. Ich blickte mich um, rheinauf- und abwärts. Dann kam mir ein Passant in den Sinn, ohne T-Shirt, an dem ich zuvor vorbei gefahren bin. Ich fuhr einige hundert Meter zurück, fand den Mann und sprach ihn an. Der Mann heisst H. und es stellte sich heraus, dass er ein reger Nutzer der FreeVeloPoints ist und er Philomena – nach dem er eine Weile mit Venzel unterwegs war – für das passendste Fahrrad gehalten hat. H. würde das Fahrrad täglich zur Station zurück bringen, es jedoch wieder per SMS freischalten, wenn er sieht, dass sich noch drei weitere Fahrräder an der Station befinden. Und tatsächlich! Von H.’s Nummer erhielten wir täglich eine Freischaltung für Philomena.

Ich freute mich sehr über diese Begegnung und darüber, dass das Geheimnis um die untergetauchte Philomena entlüftet wurde. Sie wurde nicht geklaut, verschleppt, beschädigt… Nein, sie wurde intensiv genutzt!

„Jeweils am 1. des Monats“, erklärte ich H., „werden die Zahlenkombinationen der Schlösser gewechselt und die Fahrräder durchgecheckt. Da wären wir froh, wenn Philomena ein Tag Rast bekommt.“ Er versicherte mir, dass er am ersten eine Fahrradpause einlegen werde.